So muss Wiener Heuriger! Der Edlmoser in Mauer.

Die unendliche Suche nach einem urigen, aber dennoch qualitativ hochwertigen Heurigen in Wien, wo Ambiente, Essen & Weinqualität einfach stimmen, hat ein Endeeeeeee! Und dann ist es auch ganz zufällig (wirklich!) der lt. Falstaff Heurigen-Guide beste Heurige in Wien: Der Edlmoser, an den südlichen Ausläufern des Wiener Waldes, am Mauerberg. Mit 95 Punkten & 4 Trauben ausgezeichnet, landet er heuer auf Platz 1 der Falstaff-Gesamtwertung für Österreich.

Word!
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Beeren-Hunger auf Brombeer-Cremè-Törtchen. Made with amore. #zuegg

Meine allerliebste Sommerbeere ist die Brombeere. Zuhauf sind diese in unserer steirischen Laube gewachsen, und eines Tages habe ich als 2 Jährige Bekanntschaft damit geschlossen. Ich hab mir den ganzen Mund vollgesteckt und mir den Saft über die ganzen Wangen verschmiert und hab Mama überrascht. Aufgrund der Ähnlichkeit zu eingetrocknetem Blut hatte diese fast einen Herzinfarkt erlitten, da sie dachte, ich wäre schwer gestürzt. Seht hier (und nein, das ist kein Lippenstift in meiner Hand):

 

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Pesto Genovese alla Kitten. Wenn der Basilikum weg muss.

Kennt ihr das? Entweder überlebt Basilikum nach dem Einkauf keine Woche, oder er wuchert so stark, dass man von den ätherischen Ölen fast in Ohnmacht fällt, wenn man dem Buschen zu nah kommt. Dazwischen gibt's irgendwie nichts. Letzteres ist mir ehrlich gestanden erst jetzt das erste Mal passiert - also das Wuchern, nicht die Bewusstlosigkeit - ansonsten hab ich sicher gut 100 EUR in meinem Leben in die vergebliche Aufzucht & Haltung von Basilikumtöpfen investiert.

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Feigheit von ihrer schönsten Seite. Zarte Feigen-Mascarpone-Crostatina. Made with amore. #zuegg

Feigen-Mascarpone-Törtchen.
Crostatina di fichi - made with amore.

Endlich sind sie da - die herrlich grünen Feigen aus Süditalien. Ich liebe diese Frucht, weil sie so unglaublich vielseitig verwendbar ist - ob als Feigenmarmelade zu Käse, als süßer Aufputz in einem frischen Sommersalat oder getrocknet verarbeitet zu Feigenbrot.

 

So gut Feigen allerdings schmecken, so empfindlich sind sie auch. Sie bestehen aus über 80% Wasser und sind nicht lange lagerfähig - aus diesem Grund hab ich mich gleich über sie hergemacht und feine Feigen-Mascarpone-Crostatina (=Törtchen/Tartelette) gezaubert.

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Long Voyage. Nach nur 9 Anläufen präsentiere ich euch proudly: Mon Macaron.

Mintfärbige Schokoladen-Macarons
Mintfärbige Schokoladen-Macarons

Diese prognostizierten 30 Grad hatte es gestern gerade mal in meiner Backstube. Mein Gemüt war allerdings deutlich mehr erhitzt, denn 8 Anläufe davor hab ich es leider nicht beherrscht: Die hohe Kunst der kleinen französischen Scheisserchen, im Pâtisserie-Jargon auch Macarons genannt.

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How to bake Parisian: Französisches Pâtisserie-Handwerk aus der Vorstadt.

Kennt ihr vielleicht dieses gehypte Schmarrn-Buch "How to be Parisian" mit den gaaaannnnz tollen Empfehlungen, wie man selbst als Mödlingerin sich einen ganz coolen Pariser Lifestyle aneignet und man sofort trotz Vorstadt-Dialekt mit einer Pariserin verwechselt wird, wenn man die Anweisungen befolgt? Bitte einmal NICHT lesen!

 

Die Zeit lieber in etwas mit mehr Wert, vor allem mehr Nährwert zu investieren, zB in einen "Französischen Pâtisserie-Kurs" in der Vorstadt, meiner Heimat Mödling.

Französische Pâtisserie - Mousse au Chocolat-Törtchen
Lernen von der Pâtisserie-Meisterin. Christina Krug.
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In der Arbeit etwas gebacken bekommen, Teil 1: Zarte Marillen-Crostata.

Während die Rhabarber Saison dem Ende zugeht, sind sie dafür wieder da - die geliebten Marillen.

Da ich alles, was Saison hat, immer sofort haben muss, aber sogar ich nicht immer alles selbst essen kann, hab ich einen super feinen Mürbteigkuchen mit Marillen für die Arbeitskollegen meines Freundes gebacken.

Nachdem der Kuchen nach nur einer Stunde frühmorgens bereits verschwunden war, denke ich, ist das Anlass genug, das Rezept zu veröffentlichen. So schlecht kann's net gewesen sein ;).

Zarte Marillen-Crostata.
Zarte Marillen-Crostata.
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Vive la Mehlspeis: Französische Zitronen-Madeleines mit Schwarzbeeren.

Zitronen-Madeleines mit Schwarzbeeren
Zitronen-Madeleines mit Schwarzbeeren

Madeleines - diese kleinen, goldbraunen Scheisserchen haben nichts mit der schwedischen Prinzessin zu tun, sondern sind mein Beitrag zum bevorstehenden Fronkreisch-Wahnsinn: Madeleines sind kleine, französische, Jakobsmuschel-artige Kuchenstücke aus einer Sandmasse, bei mir verfeinert mit Zitrone und Schwarzbeeren. 

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All homemade dreamy creamy FroYo - Isla Bonita Style mit Passionsfrucht-Kokos-Topping.

Als geborenes Sommerkind bin ich natürlich auch eine Eisprinzessin. Schon als Kind hing ich von Juni bis September an Charly Temmels Eisvitrinen in Graz und konnte gar nicht genug bekommen.Wenn ich mir 3 Kugeln aussuchen durfte, dann waren es stets 3 Kugeln Zitroneneis, jede Kugel 7 Schilling. Wobei man sagen muss, dass die Eiswahl anno 1989 natürlich nicht der Burner war und Zitroneneis schon was fast Hippes hatte.

Heute sind mir die meisten Eissorten oft zu süß, auch das inzwischen mal verabscheute und nun wiederentdeckte Zitroneneis. Eine willkommene Alternative stellte für mich dann der Frozen Yoghurt Hype dar, wobei auch das für mich vielerorts in Wien entweder zu süß, zu steif oder einfach zu fad war. Zudem beschäftige ich mich gerne mit der Zusammensetzung meines Essens, und wenn es so unbehandelt wie nur möglich ist, umso besser geht's meinem Gewissen & Wohlbefinden beim Schlemmen. Und so ist mir diese Woche der Chillmaker Frozen Yoghurt Maker in die Hände gefallen, der hausgemachtes Frozen Yoghurt im Handumdrehen verspricht, bei dem man weiß, was drinnen ist.

Der FroYo Maker.
Der FroYo Maker.
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Die Strada del Prosecco im schönen Veneto

Über die Landschaft, das Essen und den Wein in jener Gegend, wo die Prosecco-Rebe gedeiht.

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Aus dem Leben eines Schichtarbeiters: Mein bestes Tirami Su.

Tirami Su
Tiramisu - Schicht für Schicht ein Gedicht.

Wusstet ihr, dass das wunderbare, einzigartige Tirami Su (und auseinander geschrieben ist im Übrigen die richtige Schreibweise) seinen Ursprung im Veneto hat, welches zur Entstehungszeit des Desserts sogar unter österr. Verwaltung stand? Somit ist das Dessert eigentlich österreichisch und reiht sich also nahtlos in Österreichs vielfältige Mehlspeis-Figur-Verhau-Kultur ein. Nur dass wir das hier festgehalten hätten. Wusstet ihr nicht? Egal, das Wichtigste ist ohnehin, dass die Final Destination mein Magerl ist. Aber WAS ich davor WIE aufeinander schichte, erzähl' ich euch jetzt noch schnell.

 

Si prende:

  • 500 g Mascarpone (gerne auch die "Light"-Variante, gibts bei Hofer :) )
  • 4 Eidotter (und mit den verbleibenden Eiklar kann man super Macaroons machen)
  • 3 gehäufte EL Kristallzucker
  • 2 gehäufte EL Puderzucker
  • eine ordentliche Tasse Espresso (gut 200 ml)
  • ein kräftiger Schuss Rum (oder die Kindervariante: Rum-Aroma von Dr.Oetker)
  • eine Packung Manner Biskotten 
  • den guten alten Bensdorp Kakao zum abschließenden Bestreuen 

Die Eidotter und den Kristallzucker in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer ordentlich schaumig rühren (also gut 5 min auf höchster Stufe).

Anschließend die Mascarpone hinzufügen und nochmals gut mit Küchenmaschine oder Mixer durchmischen.

Zur Seite stellen. Eine Glas-Auflaufform bereitstellen.

Den Kaffee mit dem Rum und den Staubzucker verrühren und mit der ersten Schicht, der Biskottenschicht, beginnen. Die Biskotten mit einer Seite eintauchen und dann rasch in die Auflaufform legen. 

Tipp: Die Biskotte bloß nicht gleich auf beiden Seiten eintauchen, denn diese wird aufgrund ihres Saugvermögens instantly zu Matsch. Besser die noch nicht eingetauchte Seite per Pinsel mit Kaffeegemisch beträufeln, sobald diese in der Auflaufform liegt!

 

Wenn der ganze Boden ausgelegt ist, die Hälfte der Mascarpone-Ei-Zucker-Creme auf den Biskottenboden verstreichen. Die 2. Hälfte der Creme in einen Spritzsack mit Lochtülle füllen (alternativ geht auch ein TK-Sackerl, wo ihr dann die Spitze abschneidet) und bereithalten. Denn: inzwischen kommt Schicht No3, die nächste Biskottenschicht. Verfahren wie oben beschrieben - die noch nicht mit Kaffee beträufelten Seiten nach oben zum Schluss wieder mit Kaffee bepinseln.

 

Und jetzt kommt der alte Spritzsack ins Spiel: zur Hand nehmen und die Mascarpone-Creme als Tupfen auf die Biskottenschicht aufspritzen. 

 

Schlussendlich mit einem Sieb das Kakaopulver (=meine absolute Lieblingsschicht) drüberstreuen und am Besten über Nacht gut durchkühlen!

 

Unbedingt darauf achten, dass aufgrund der rohen Eidotter die Kühlkette eingehalten wird, falls ihr euren Kollegen den Arbeitstag versüßen wollt.

 

Buon Appetito.

 

PS: dieses Tirami Su Rezept ist im Übrigen eher ein "festeres". Ich mag nichts weniger als diese galligen, übercremigen Cremen, die im Mund immer mehr werden. Solltet ihr also eher auf der Suche nach genau so was "im Mund immer mehr werdendes" sein, bin ich für euch die falsche Anlaufstelle & Rezeptquelle.

 

 

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Karamell-Weichsel-Brownies. Mein direkter Weg ins Schokokoma.

Für wen Rhabarber Kuchen immer noch zu gesund ist und lieber mit Kalorien klotzen statt kleckern möchte, für den hab ich an diesem langen Wochenende noch: Tataaaaaa....die sündigen Karamell-Weichsel-Brownies.

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Dolce con il rabarbaro - so süß kann saures Gemüse sein.

Kein Sonntag ohne Kuchen!

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48 h Alpe-Adria-Feeling - Kitten on tour in Friaul und Venedig.

Mit jedem Sonnenstrahl mehr, der es nach einem langen, dunklen, warmen Winter durch die Wolkendecke schafft, verstärkt sich im Frühjahr meine Sehnsucht nach Italien - und das exponentiell.

So war es ein Segen, dass die heurigen Osterfesttage nicht allzu spät fielen, um meinen Italo-Hunger sprichwörtlich wie auch im übertragenen Sinne, zu stillen.

 

Mangels strandtauglicher Temperaturen wurde der Programmfokus auf den für mich ebenso wichtigen Bereich "italienische Kulinarik und Önologie", gelenkt, was nicht weniger Spaß machte als Sonnentanken.

 

Hier präsentiere ich euch meine Programmhighlights und Empfehlungen von meinem 48 h Alpe-Adria Trip. Buon Divertimento!

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Weichsel-Rahm-Tarte mit Himbeer-Campari-Topping

Heute hält der italienische Lifestyle Einzug in meiner KitchenAid Rührschüssel.

Diese Tarte schmeckt einfach magnifico und ist SUPER LEICHT & SCHNELL.

 

Für ein bisschen dolce Italofeeling im Handumdrehen braucht ihr:

  • 325 g Cantuccini
  • 3 TL Ingwerpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 100 g Butter geschmolzen
  • 175 g Frischkäse 
  • 75 g Sauerrahm
  • 3 EL Puderzucker
  • Zitronenzeste von 1/4 Bio-Zitrone
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 200 g Schlagobers
  • eine gute Handvoll Weichseln aus dem Glas, gut abgetropft
  • 3 EL Himbeermarmelade
  • 1 EL Campari

Das Backrohr auf 180° C aufheizen. Cantuccini in einem Multizerkleinerer mit Salz und Ingwerpulver zerkleinern, bis feine Krümel entstehen.

Die geschmolzene Butter hinzufügen und die Masse in einer mit Backpapier ausgelegten Tarteform (Durchmesser 26 cm) festdrücken.  Nur 12 min backen und gut abkühlen lassen.

 

Frischkäse, Sauerrahm, Puderzucker und die Zitronenzeste sowie Vanilleextrakt zu einer Creme aufschlagen. Das flüssige Schlagobers unterschlagen (nicht überschlagen, sonst habt ihr Butter!).

 

Die Creme auf den Kuchenboden geben und mit einer Palette od. Teigspachtel glatt streichen.

Gute 1,5 h im Kühlschrank (höchste Kühlstufe) fest werden lassen.

 

Die Himbeermarmelade erhitzen und 1 EL Campari einrühren. Diese Mischung durch ein Sieb passieren und die Flüssigkeit mit einer kleinen Schüssel auffangen.

 

Die Weichseln auf der Tarte verteilen und das Himbeer-Campari-Topping darüberträufeln.

 

Schmeckt einfach incredibile.

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