Servus in Österreich. Almsommer in Salzburg.

Während sich an Ferragosto alles nach Italien staut, haben wir Pizza, Pasta & Vino bereits im 1. Halbjahr 2016 erledigt. Der Rest des Jahres gehört unsrer schönen Heimat und dem - nach meiner Heimat Steiermark- Lieblingsbundesland Salzburg. Traditionellerweise stünde das Salzkammergut am Programm, welches aber heuer zum einen auffällig ausgebucht und zum anderen massiv überteuert ausfällt. Daher musste eine Alternative her. Eine, die - wie sich nun im Nachhinein herausstellte - eigentlich noch viel besser, uriger, authentischer, untouristischer war als das Salzkammergut.

Wir haben uns für das urig-moderne Travelcharme BergResort in Werfenweng bei St. Johann im Pongau, ca. 40 km von Salzburg Stadt, entschieden - ein schönes 4*S-Haus aus italienischer Designhand (ganz ohne Italien geht's halt doch nicht), welches idyllisch auf 900 m Seehöhe auf einem Hochplateau mit Panoramablick liegt und Entspannung (für mich) sowie Abenteuer (für meinen Freund) gleichzeitig zu bieten hat.

Am FR, dem Anreisetag, wurden wir bei zapfigen 11° C und tiefhängenden, grauen schneeähnlichen Wolken über dem Tennengebirge und dem Hochkönig begrüßt. Für solche Tage bietet das Hotel einen TOP-Sauna- und Wellness-Bereich mit Beauty- & Massage-Anwendungen, bei denen sich so manches Thermenresort eine Scheibe runterschneiden sollte.

Bei Schönwetter sieht das ganze dann so aus:

Aufwachen im Bergresort.
Aufwachen im Bergresort.
Ein zünftiges Frühstück für einen sportlichen Tag.
Ein zünftiges Frühstück für einen sportlichen Tag.

Werfenweng ist der ideale Ausgangspunkt für MTB-Touren auf den Bischling (1.934 m) oder für Paragleit-Sessions. Am Gipfel angekommen, glaubt man, in die Kulisse eines Milka-Shootings gestolpert zu sein. Erst da wird einem wieder mal bewusst, in welch schönen Land wir eigentlich leben.

Auch kleine Bauernkatzerl gibt's auf der Alm.
Auch kleine Bauernkatzerl gibt's auf der Alm.

Für Paragleiter ein wahres Paradies:

Das ist mein cooler Freund <3.
Das ist mein cooler Freund <3.

Und für Mountainbiker. Und für jene, die es noch werden wollen (so wie ich), gibt's im Tal auch e-MTBs zum Ausleihen. Der Muskelkater fällt dann um einiges sanfter aus. Und der, den ich heute habe, reicht mir auch schon.

Mein Fazit nach 4 Tagen Almsommer:
Wir würden aufgrund der idealen Kombination aus Wellness, Natur, Sport und urigem Heimatsgefühl sofort wieder für diesen Ort entscheiden. Auch im Winter punktet das Hotel aufgrund des angeschlossenen, wenn auch etwas überschaubarerem Skigebiet.

 

Kostenpunkt jetzt im Sommer rund 145 EUR pro DZ inkl. reichhaltigem Frühstück und Zugang zum SPA.

Mein Tipp: zuvor auf Booking.com schauen und dann direkt im Hotel buchen - das mach ich mittlerweile für alle meine Buchungen und so schindet man nochmals ein paar Euronen raus, die man dann besser in Kaspressknedlsuppen oder in die ortseigene Forelle Müllerin investiert.

 

Und vielleicht habt ihr auch so viel Glück wie wir und werdet auf eine Suite upgegradet :).