In der Arbeit etwas gebacken bekommen, Teil 1: Zarte Marillen-Crostata.

Während die Rhabarber Saison dem Ende zugeht, sind sie dafür wieder da - die geliebten Marillen.

Da ich alles, was Saison hat, immer sofort haben muss, aber sogar ich nicht immer alles selbst essen kann, hab ich einen super feinen Mürbteigkuchen mit Marillen für die Arbeitskollegen meines Freundes gebacken.

Nachdem der Kuchen nach nur einer Stunde frühmorgens bereits verschwunden war, denke ich, ist das Anlass genug, das Rezept zu veröffentlichen. So schlecht kann's net gewesen sein ;).

Zarte Marillen-Crostata.
Zarte Marillen-Crostata.

Die Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 100 g Zucker (am besten feinen Backzucker von Wiener Zucker)
  • 200 g kalte Butter in Stückchen
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für die Marillen-Füllung:

  • 500 g Marillen (frische oder abseits der Saison aus der Dose)
  • 60 g Marillenmarmelade (ich nehm' die von Zuegg, die ist so schön Italienisch)
  • 100 g Marzipanrohmasse (Zentis)

 

Zuerst geht man natürlich den Mürb-Teig an. 

Mehl, Zucker, Butter, Ei und Salz am besten in der KitchenAid mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Geht natürlich auch in Handarbeit, ist aber halt ein bisschen zeitaufwändiger.

Den Mürbteig dann für mind. 1/2 h rasten lassen (im Kühlschrank, abgedeckt mit Frischhaltefolie).

 

Die Marillen halbieren & entkernen. Die Marillenmarmelade glatt rühren und das Marzipan in hauchdünne Blättchen schneiden.

 

Das Backrohr auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig auf einem Bogen Backpapier ausrollen (rundes Backpapier gibt's im Übrigen bei dm) und ca. 6 mm dick kreisförmig ausrollen. Die Marmelade auf dem Teig verstreichen und dabei einen Rand von ca. 3 cm nach außen hin lassen.

Auf den Marmelade-Bereich das Marzipan streuen und danach die Marillenhälften mit der runden Seite nach oben auflegen. Die Teigränder dann klassisch nach innen einschlagen (siehe Foto).

 

Mit Hilfe des Backpapiers die Crostata dann auf ein Backblech ziehen und auf der 2. Schiene von unten 30 min. backen. Mit Alufolie abdecken, falls der Rand zu verbrennen droht. 

 

Diese Kreation ist eine meiner Lieblings-Italo-Kuchen, entdeckt in meiner Lieblingszeitschrift "So isst Italien" <3 und ist wohl nach erfolgreicher Erprobung durch Arbeitskollegen auch frühstückstauglich.

Ich bin gespannt, wie er euch schmeckt.

 

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