Das Gute liegt so nah: Berlin für Anfänger

Das scheint ein ewiges Leiden der Menschheit zu sein: was quasi vor der Haustüre liegt, dem wird oft kein Augenmerk geschenkt. Da hab ich die tollsten Destinationen auf der Checkliste (mehrmals) abgehakt, fehlte bisher immer noch eine der lässigsten überhaupt:

 

BERLIN! 

Für einen guten Hunderter ist man dabei, bzw. zumindest mal am Flughafen TXL Tegel (Taxifahrer oder sonstige Berliner Einwohner NICHT auf Schönefeld ansprechen!).

Absolut empfehlenswerte Bleibe ist das WINTERS-Hotel Berlin Mitte am historischen Checkpoint Charlie - perfekter Ausgangspunkt, um der Historie, aber auch der Verrücktheit Berlins auf den Zahn zu fühlen.

Hier im Schnelldurchlauf die Top-Attractions abseits der Klassiker Brandenburger Tor, Reichstag & Bundeskanzleramt & KADEWE - mit starkem Fokus auf die Kulinarik :):

  • Topographie des Terrors  - fußläufig vom Checkpoint Charlie, bietet gelungene geschichtliche Aufarbeitung des letzten Jahrhunderts!
  • Panorama-Installation "Die Mauer" am Checkpoint Charlie. Eine 4m hohe Panorama-Installation, die eine perfekte Illusion der Geschichte der Stadt schafft. Gezeigt wird das Leben an und mit der Mauer an einem fiktiven Herbsttag in den 80ern im Maßstab 1:1. 
  • Flohmarkt am Mauerpark: Der Name verrät schon - diese Parkanlage geht auf die 1961 errichtete Berliner Mauer zurück. Ein Panoptikum an Kuriositäten - von skurrilen Flohmarktgegenständen, über typisch Berliner Food bis hin zu den völlig durchgeknallten Besuchern. Am "Eingang" zum Kultbezirk Prenzlauer Berg.

  • Schönhauser Allee - Blumencafé - mit freifliegenden 16-jährigen Papageien & einer dazugehörigen Kitty. Blumenhandlung & Café in einem.
  • Der Tele-Spargel, oder auch Fernsehturm. 368 m hoch, noch aus DDR Zeiten. Am Roof Top des Park Inn am Alexanderplatz (40.Stock, EUR 3,-) hat man ihn perfekt im Visier & einen perfekte Blick über diese RIESEN-Stadt. Für Mutige gibt's dort auch Bungee Jumping! 
Der "Telespargel" im Berliner Volksmund
Der "Telespargel" im Berliner Volksmund
  • Ampelmann-Shop: Das Ampel-Männchen jenseits von Signalanlagen. Man findet in Berlin davon mittlerweile 6 Shops mit Accessoires, Küchenutensilien, T-Shirts etc. Besonders empfehlenswert: der Galerie-Shop in den Hackeschen Höfen. Einen Besuch abstatten sollte man unbedingt dem Ampelmann Restaurant samt BEACHBAR in den S-Bahn-Bögen.
  • Curry 36 - eine der beliebtesten Curry-Wurstbuden Berlins aus dem Berliner Ortsteil Kreuzberg. Yummie.


  • Mustafas Gemüsekebap - eine Kultinstitution am Mehringdamm 32. Am Spieß ausschließlich mit Hendlfleisch, serviert mit Feta & Gemüse & einer weiteren Geheimzutat. Noch bevor der Laden aufsperrt, stehen die Kebap-Jünger in Reih und Glied und warten auch gerne bis zu 30 min in der Schlange, um von Mustafa verwöhnt zu werden. 
  • Van Hoa - Vietnamesische Spezialitäten, Stargarder Straße
    Rotes Curry um sagenhafte EUR 5,50, Papayasalat um EUR 3,-, auch starker Suppenfokus. Super freundliche Bedienung  & schneller Service. 

 

 

 

Abschließend gilt vor folgendem zu warnen:

  1. 4 Tage sind immer noch zu wenig für diese riesige Stadt.
  2. Angeblich ist diese Stadt Club-technisch geil aufgestellt. Vor lauter Tagesprogramm haben wir das leider selbst nicht überprüfen können. Aber der nächste Polterabend ist bestimmt bald zu organisieren :).
  3. Foodtechnisch kommt man um eine Gewichtszunahme nicht herum (ja, trotz Power-Walking).
    Auf Tripadvisor sind in dieser Stadt rund 6.300 Restaurants registriert (im Vergleich zu Wien- 3.000).
  4. Das Börserl sollte gut aufgefüllt sein mit "Transchl"-Geld. Hier könnte man einkaufen, bis der Arzt kommt.

Anbei noch ein paar Eindrücke:


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